Christoph Göckel

Forstdirektor, Geschäftsbereichsleiter Waldschutz, Landesbetrieb ForstBW

Das Eschentriebsterben – verlieren wir eine Baumart? Ursache und Erscheinungsbild einer invasiven Pilzerkrankung

Die Esche nimmt in Baden-Württemberg einen Waldflächenanteil von fast fünf Prozent ein, einzelne Wälder im Rheintal weisen Eschenanteile von über 30 Prozent auf.

Die Edellaubbaumart Esche war bislang ein wichtiger Lieferant hochwertigen Holzes und ist auch von hoher naturschutzfachlicher Bedeutung. Seit mehreren Jahren ist die forstwirtschaftliche Nutzung der Esche jedoch massiv durch das „Eschentriebsterben“ beeinträchtigt. Diese neue Baumkrankheit, verursacht durch den Pilz „Eschen-Stengelbecherchen“ stellt die Forstwirtschaft vor große Herausforderungen; die Verwendung der Esche scheint auch in Hinblick auf die kommende Klimaerwärmung für den Aufbau widerstandsfähiger Mischwälder in Frage gestellt.

In den nächsten Jahren muss weiterhin mit einem hohen Anteil von zufälligen Nutzungen gerechnet werden. Eine ausreichende Resistenz zeigt sich nur an einer kleinen Zahl von Eschen, die aber unbedingt erhalten werden sollten. Im Vortrag werden neben dem aktuellen Sachstand die weitere waldbauliche Behandlung, waldbauliche Alternativen, Aspekte  der Verkehrssicherung, Arbeitssicherheit, sowie aktuelle (Resistenz-)Forschungsprojekte vorgestellt.

Vortrag 2


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  • Kurzinfo

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    7. - 9. April 2017
    Messe Offenburg

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